Smarte Ziele für Sport und Beruf

Erfolgreiche Sportler arbeiten schon lange mit verschiedenen Methoden des mentalen Trainings, ohne die ein Erfolg an der Spitze gar nicht denkbar wäre. Nicht nur der Körper muss den Anforderungen des Wettkampfes gewachsen sein, auch der Geist darf im richtigen Moment nicht versagen. Daher bereiten sich nicht nur Spitzensportler mental auf ihre Wettkämpfe und auch auf ihr Training vor.
Was im Sport funktioniert, funktioniert ebenso im Beruf. In beiden Bereichen geht es darum, sich klare Ziele zu setzen, auf die man fokussiert hinarbeiten kann. Eine Formel für Ziele, die die Mechanismen des Gehirns unterstütz, ist dabei die Smart-Formel für Ziele.

Smarte Ziele

Jeder Buchstabe des Wortes smart steht hierbei für ein bestimmtes Kriterium, das ein gutes und gehirngerechtes Ziel erfüllen sollte. Machen Sie aus vagen Vorsätzen und frommen Wünschen echte Ziele, bei denen die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sie auch erreichen, extrem hoch ist.

  • S – spezifisch konkret
    Wenn Sie etwas erreichen wollen, brauchen Sie eine möglichst konkrete und spezifische Vorstellung davon, was das ist. Zu einem Ziel wie Erfolg im Beruf brauchen Sie also eine genaue visuelle, gefühlsmäßige und verbale innere Vorstellung davon, was genau das für Sie heißt. Drehen Sie einen Film, was beruflicher Erfolg für Sie bedeutet.
  • S – simpel formuliert
    Kurze Sätze, ganz einfach. Ist Ihr Zielsatz zu lang und in mehrere Ebenen verschachtelt, müssen Sie Ihr Ziel vielleicht in verschiedene Teilziele aufsplitten.
  • S – selbst initiierbar
    Sie sollten Ihr Ziel so formulieren, dass klar wird, dass es in Ihrer Initiative liegt, es zu erreichen. Eine Aussage wie „ich will der beste Internetmarketer im Jahre 2012 werden“ mag eine tolle Vision sein, ein smartes Ziel ist es nicht. Ein smartes Ziel ginge in die Richtung „Ich setze die Kampagne XY auf und reiche sie beim Wettbewerb ZZ ein“ – diese Dinge können Sie initiieren und somit Ihrer Vision ein Stück näher rücken.
  • M – messbar
    Viele Menschen mit Zielen sind dauerhaft unzufrieden, weil sie nie das Gefühl haben, ihre Ziele erreicht zu haben. Setzen Sie sich eine konkrete, überprüfbare Marke, bei der Sie die Erreichung genau feststellen können.
  • A – attraktiv
    Sie sollten nur Ziele verfolgen, die Sie selbst attraktiv finden, und keine, die vielleicht andere von Ihnen erwarten.
  • A – als-ob-jetzt formuliert
    Formulieren Sie Ihr Ziel im Indikativ und im Präsens. Ein „Ich würde vielleicht demnächst damit anfangen wollen“ wirkt anders als ein „Ab dann mache ich das und das“.
  • R – realistisch
    Dämpfen Sie Ihren Größenwahn und schätzen Sie realistisch ein, ob das Ziel mit Ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten erreichbar ist.
  • T – Timing definiert
    Setzen Sie für Ihr Ziel einen Start- oder Endpunkt fest. „Ab jetzt“ oder „Bis zum“ geben Ihnen das Timing vor.
  • T – total positiv ohne Vergleiche formuliert
    Benutzen Sie absolute Formulierungen, also kein „besser als damals“. Benutzen Sie auch positive Formulierungen, sagen Sie nicht, was Sie nicht mehr wollen, sondern was Sie in Zukunft stattdessen wollen.
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